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Ein Systemdienst
ist eine Anwendung, die ohne Benutzerfläche im Hintergrund läuft. Systemdienste übernehmen
Kern-Aufgaben, wie z.B. Web-Dienste, Event-Logging, Datei- und Druck
Server, Verschlüssellung und Problemanalysen. Sie können
kostenlos die Ressourcen (RAM-Speicher, CPU-Auslastung) entlasten und
die Leistung Ihres PCs erhöhen, indem Sie unnötige
Systemdienste deaktivieren. Auf einer Liste werden alle Dienste
aufgeführt, die in Vista standardmäßig geladen und
ausgeführt werden. Sie können einige Systemdienste ohne
Risiko deaktivieren und RAM-Speicherbelegung und CPU-Auslastung
reduzieren:
DFS Replikation
- Ermöglicht die Synchronisierung von Ordnern auf mehreren Servern
in lokalen oder Wide Area Network (WAN) Netzwerken. Dieser Systemdienst
nutzt das Remote Differential Compression (RDC)-Protokoll, um Teile von
Dateien, die seit der letzen Replikation geändert wurden, zu
aktualisieren.
Diagnose-Dienst
- Der Diagnose-Dienst ermöglicht die Problem-Analyse, Fehlersuche
und -behebung für Windows-Komponenten. Wenn dieser Dienst
deaktiviert wird, ist auch die Fehlerdiagnose funktionslos. Alle
Systemdienste, die explizit von ihr abhängen, können nicht
mehr gestartet werden.
Überwachung verteilter Verknüpfungen - Unterhält Verbindungen zwischen NTFS-Dateien in einem Computer oder zwischen mehreren Computern in einem Netzwerk.
IKE und AuthIP IPsec Eingabe-Modul
- IKEEXT Service-Hosts im Internet Key Exchange (IKE) und
"Authentifizierte Internet-Protokoll (AuthIP)"-Eingabe-Modul. Diese
Eingabe-Module sind für die Authentifizierung und den Key Exchange
in der Internet Protokoll Security (IPsec) zuständig. Beenden oder
Deaktivieren Sie den IKEEXT-Dienst, beenden Sie auch den
AuthIP-Key-Exchange mit Peer-Computern. IPsec ist in der Regel so
konfiguriert, dass IKE oder AuthIP genutz werden. Daher kann die
Deaktivierung des Dienstes dazu führen, das IPsec nicht mehr
ausgeführt werden kann und so die Sicherheit des Systems bedroht
wird. Es wird dringend empfohlen den IKEEXT Dienst immer
auszuführen.
IPsec Agent -
Internet Protocol Security (IPsec) unterstützt die
Netzwerk-Level-Peer-Athentifizierung,
Daten-Ursprungs-Authentifizierung, die Integrität und
Vertraulichkeit von Daten (Verschlüsselung), sowie Schutz- und
Wiedergabeeinstellungen. Dieser Systemdienst setzt IPSec-Richtlinien
fest, die über die IP-Sicherheitsrichtslinien (Snap-In) oder das
Kommandozeilen-Tool (netsh ipsec) erstellt werden. Wenn Sie diesen
Dienst beenden, können Probleme mit der Netzwerkverbindung
auftauchen, sofern IPsec-Verbindungen genutzt werden. Auch der
Remote-Manager der Windows-Firewall ist nicht mehr verfügbar, wenn
dieser Dienst beendet wird.
KtmRm für Koordinaten Transaktionen - Koordinaten Transaktionen zwischen MSDTC und dem Kernel Transaction Manager (KTM).
Offline-Dateien
- Der Offline-Dateien-Dienst führt Wartungsarbeiten an
Offline-Cache-Dateien durch, ermöglicht An- und Abmeldung des
Nutzers, implementiert die Interna der öffentlichen API und
protokolliert interessante Verlaufsinformationen für alle die sich
für Offline-Dateien und Änderungen im Cache-Zustand
interessieren.
Remote Registrierung
- Ermöglicht Remote-Benutzern (Fernregelung) die Registry-Einstellungen auf dem
Computer zu ändern. Wenn dieser Dienst beendet wird, kann die
Registrierung nur von Nutzern des Computers geändert werden. Auch
alle anderen Dienste, die explizit von ihm abhängen, können
nicht mehr gestartet werden.
Tablet PC Eingabe - Ermöglicht die Tablet PC Stift- und Tinten-Funktionalität.
Windows Fehlermeldungs Service
- Meldet Fehler, wenn Programme nicht mehr reagieren und liefert
mögliche Lösungsvorschläge. Darüber hinaus
können die Meldungen für Diagnose und Reparatur-Services
protokolliert werden. Wenn dieser Dienst beendet wird, ist die
Fehlerberichterstattung möglicherweise nicht funktionsfähig
und Ergebnisse der Diagnose-Services und Reparaturen können nicht
angezeigt werden.
Windows-Suche
- Ermöglicht die Indizierung von Inhalten und Caching für
Dateien, E-Mail und andere Inhalte (Erweiterung über API). Der
Dienst dient in Datei- und E-Mail-Benachrichtigungen zum Anzeigen des
geänderten Inhalts. Wenn dieser Dienst beendet oder deaktiviert
wird, ist auch der Explorer nicht in der Lage virtuelle Ordner
anzuzeigen und verwendet stattdessen eine langsame Sucheinstellung, die
Objekt-für Objekt durchsucht.
So aktivieren Sie die Systemdienste:
Führen Sie WinTools.net aus und wählen Sie Systemdienste in MS-Anwendungen:

Klicken Sie in der Dienste-Liste mit der rechten Maustaste auf Systemdienste. Wählen Sie im Pop-Up-Fenster Beenden. Wählen Sie dann die entsprechende Ausführung aus: Deaktiviert oder Manuell und wählen Sie Übernehmen.

Einige Trojaner, bösartige Adware und Spyware können sich über Systemdienste verbreiten. So entfernen Sie verdächtige Dienste von der Dienste-Liste in WinTools.net:

Beenden Sie die Dienste und wählen Löschen.
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